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“Selbst wenn es dir gelänge, sollst du wissen, dass meine Dearg Ruadhri, die Roten Reiter, dich sogar in den Abgründen von Raum und Zeit einholen können!”

— Eredin, Die Dame vom See

Die Dearg Ruadhri, auch als die Roten Reiter und primär als Wilde Jagd bekannt, ist eine schurkische Kriegergruppe aus den von Andrzej Sapkowski geschriebenen Hexer-Romanen. Sie erscheinen zudem als tituläre Hauptschurken des 2015 erschienenen Videospiels The Witcher 3: Wild Hunt.

Obwohl sie aufgrund ihres düsteren und geisterhaften Äußeren allgemein als Geisterhorde gilt, ist die Wilde Jagd in Wirklichkeit eine Elite-Reitertruppe der Aen Elle-Elfen. Diese durchstreifen die Dimensionen um Humanoiden zu entführen und als Sklaven in ihre Welt zu bringen, was sie in vielen Welten zu berüchtigten Kriegern macht. Von König Eredin angeführt erscheint die Wilde Jagd schließlich in der Welt der jungen Ciri, um sie zu entführen und ihr Älteres Blut zu nutzen, um die alte Portalmagie der Aen Elle wieder erstarken zu lassen. Dabei muss sie sich jedoch nicht nur Ciri, sondern auch ihren Verteidigern – allen voran dem Hexer Geralt – im Kampf stellen.

Geschichte

Ursprung

Während der Sphärenkonjunktion zogen einige Elfen aus ihrer Welt durch Portale in eine neue Welt. Diese wurde von zwei anderen Spezies, Menschen und Einhörnern, bewohnt, was zur Folge hatte, dass die Elfen – als Aen Elle bekannt – die Völker bekriegten, die Menschen ausrottete und ihren Planeten eroberten. Schon bald entschlossen die hochmütigen Aen Elle aber, dass sie Sklaven benötigten und da die einzige verbliebene vernunftbegabte Spezies ihres Planeten die Einhörner waren, die sie nach wie vor grausam bekriegten, erlangten die Aen Elle die Kontrolle über das große Tor, Ard Gaeth, durch das sie in andere Welten eindringen konnten. Der König der Aen Elle, Auberon Muircetach, ließ daher eine Elite-Reitereinheit – die Dearg Ruadhri – gründen.

Der Zweck dieser Einheit war es, in andere Welten einzudringen und dort Menschen oder andere Humanoiden zu entführen, um sie in die Welt der Aen Elle zurückzubringen, wo sie als Sklaven dienen sollten. Die Einheit wurde von dem blutdürstigen Elfengeneral Eredin Bréacc Glas angeführt und erwies sich schnell als ruchlos und effektiv. In ihrer Invasion feindlicher Welten trugen die Krieger der Dearg Ruadhri skelettähnliche Rüstung, die die Feinde einschüchtern sollten. Auch ihre Pferde trugen eine solche Rüstung. Darüber hinaus reisten die Dearg Ruadhri nicht immer selbst in die anderen Welten, sondern schufen teilweise geisterhafte Projektionen ihrer selbst, die sie aus ihrer Heimatwelt aus steuerten und in Formation über den Nachthimmel reiten ließen. Dies führte dazu, dass die Dearg Ruadhri als übernatürliche Geisterreiter und als Omen von Krieg und Tod angesehen wurden. Schon bald waren sie in mehreren Welten als die Wilde Jagd bekannt. In diversen Welten hielten sie Kontakte zu meist schwarzmagischen und bösen Wesen wie den Muhmen vom Buckelsumpf aufrecht.

Allerdings gelang es den Einhörnern schließlich, den Aen Elle die Macht über Ard Gaeth zu rauben, so dass die Elfen fortan nicht länger durch die Welten reisen konnten. Zwar entwickelten einige Aen Elle, fortan als Navigatoren bezeichnet, die Fähigkeit, sich selbst und wenige andere Krieger durch Portale in andere Welten reisen zu lassen, doch ihre Fähigkeiten waren extrem beschränkt und ermöglichten es ihnen nur, eine kleine Zahl an Sklaven zurückzubringen. Dies hatte zur Folge, dass die Wilde Jagd fortan primär in ihren Geisterformen in andere Welten reiste und nur körperlich reisten, wenn es keine Alternative gab. Hunderte Jahre lang erscheint die Wilde Jagd von Zeit zu Zeit in einigen Welten, schlachtet Bewohner ab und entführt andere, doch am liebsten attackierten sie ihre ursprüngliche Heimatwelt, in der mittlerweile die Menschen die vorherrschende Rasse waren.

Zeit in Tir ná Lia

Als Eredin erfährt, dass ein junges Mädchens namens Cirilla über das übernatürliche Ältere Blut verfügt, welches ihr extrem mächtige magische Kräfte verlieht, will er Ciri habhaft werden, um mit ihr die Portalmagie zu den Aen Elle zurückzubringen. Darüberhinaus fordert König Auberon, dass Ciri entführt und in die Welt der Aen Elle gebracht wird, damit er dort mit ihr ein Kind zeugen kann, welches ebenfalls das Ältere Blut in sich trägt. Daher führt Eredin die Wilde Jagd ein weiteres Mal in seiner Heimatwelt, wo sie in Brugge unweit des Waldes Brokolon erscheint. Einige Zeit später erscheinen die Geisterreiter zudem am Himmel vor Gors Velen, wo Ciri alleine auf der Ebene vor der Stadt reitet. Eredin spricht zu Ciri und fordert sie auf, sich ihm anzuschließen, doch Ciri reitet stattdessen fort und die Jagd setzt ihr nach. Ciri erreicht jedoch den Hirundum-Hof, wo die Zauberin Yennefer von Vengerberg die Wilde Jagd mit Magie vertreibt.

In der folgenden Zeit taucht die Jagd vermehrt in der Welt Ciris auf. In der Nacht der Herbst-Tagundnachtgleiche zieht sie über den Himmel und entführt alleine in Novigrad über 20 Personen, was laut Gerüchten jahrzehntelang nicht mehr geschehen ist, und sie zieht auch über den Tempel der Melitele, wo sie aber niemanden entführt. Die Jagd kann Ciris Spur schließlich wieder am Schwalbenturm aufnehmen, wo sie von dem Auftragsmörder Leo Bonhart verfolgt wird. Die Wilde Jagd stellt sich Bonhart entgegen, so dass sein Pferd scheut und Ciri dadurch die Chance bekommt, den Schwalbenturm zu betreten. Da sich in diesem ein Portal in die Welt der Aen Elle befindet, ist Ciri somit unabsichtlich in Reichweite der Aen Elle geraten. Eredin und seine Dearg Ruadhri, die dort die Ebenen vor der Stadt Tir ná Lia patroullieren und vor den Einhörnern beschützen.

Nachdem Ciri von Eredin und seinen Reitern nach Tir ná Lia gebracht wird, wo die Aen Elle mittlerweile faktisch von Eredin und dem Wissenden Avallac'h beherrscht werden, da Auberon sich zurückgezogen hat. Dort soll sie erst wieder freigelassen werden, nachdem sie Auberon ein Kind geboren hat. Da sie jedoch ein Mensch ist und die Aen Elle Menschen allgemein als minderwertig ansehen, ist Auberon jedoch nicht fähig, sie als attraktiv anzusehen und mit ihr zu schlafen. Eredin schlägt daher vor, dem König ein Aufputschmittel zu verpassen, setzt die Dosis dabei aber absichtlich so hoch an, dass Auberon an der Überdosis stirbt. Mit Auberons Tod reißt Eredin die Kontrolle über die Aen Elle an sich und fungiert nun offiziell als ihr König. Als Ciri kurz darauf mithilfe des Einhorns Ihuarraquax aus Tir ná Lia flieht, setzten Eredin und die Reiter der Wilden Jagd ihr nach. Sie können aber nicht verhindern, dass Ciri aus der Welt der Aen Elle entkommt und obwohl sie Ciri durch die Dimensionen verfolgen, verlieren sie ihre Spur, als Ciri in eine Dimension reist, in der die Jagd nicht folgen kann.

Suche nach Ciri

Nachdem Eredin mit leeren Händen in seine Heimat zurückkehrte, machte er dort den Elfen Ge'eels zu seinem Vizekönig, da ihn zwar die Macht reizte, er aber nicht an den alltäglichen Pflichten eines Herrschers interessiert war. Er ließ Tir ná Lia daher von Ge'els regieren und zog fortan weiterhin als König der Wilden Jagd mit seinen Reitern los. Unterhalb den Reitern ernannte Eredin den mächtigen Navigator Caranthir und den kriegslüsternen Krieger Imlerith zu seinen Generälen. Als sich bald darauf herausstellte, dass die Aen Elle-Welt in Gefahr war und schon bald unaufhaltsam von der apokalyptischen Weißen Kälte überfroren und vernichtet werden würde, bestand eine zwingende Notwendigkeit, ein weiteres Mal Jagd auf Ciri zu machen. Mit ihrem Älteren Blut hofften die Aen Elle, die Weiße Kälte entweder zu stoppen, oder die gesamte Bevölkerung der Aen Elle als Invasionsarmee in ihre ehemalige Heimatwelt zurückzubringen.

Gleichzeitig verschwand Avallac'h aus Tir ná Lia. Er machte sich auf den Weg in die ehemalige Welt der Aen Elle, um dort Ciri zu finden, sie auszubilden und sie vor Eredin und seinen Reitern zu beschützen. Die Wilde Jagd wartete währenddessen geduldig darauf, dass Ciri ihre magischen Fähigkeiten einsetzen würde, da die Jagd dies spüren und Ciri somit ausfindig machen könnte. Als Ciri im Jahr 1268 tatsächlich ihre Fähigkeiten nutzte um ihre Zieheltern – den Hexer Geralt von Riva und die Zauberin Yennefer – vor dem Tod zu retten, konnte die Jagd ihre Spur verfolgen. Sie erschienen zum ersten Mal seit langem körperlich in ihrer alten Heimatwelt und erreichten die Malus-Insel. Ciri war zwar längst nicht mehr dort und hatte auf der Flucht vor der Jagd eine andere Dimension betreten, doch die Wilde Jagd konnte Geralt und Yennefer ausfindig machen. Während Ciri von Avallac'h gefunden und ausgebildet wurde, machte Eredin sich Ciris Gefühle für Geralt und Yennefer zu Nutzen.

Sie attackierten daher die Malus-Insel und obwohl Geralt einige der Krieger töten konnte, gelang es der Jagd, Yennefer zu entführen und fortzuschleppen. Geralt begann daraufhin, die Jagd zu verfolgen um Yennefer zu befreien. Unterstützt von drei anderen Hexern, Letho, Serrit und Egan, konnte Geralt die Wilde Jagd schließlich im Jahr 1270 in Nilfgaard lokalisieren und sie bei einem Angriff zu überraschen, wo die Jagd grade entschied, wen ihrer Gefangenen sie in ihre Welt mitnehmen sollten und wen sie hinrichten sollten. Die Hexer attackierten die Jagd und erschlugen dutzende von ihnen, doch letztendlich erwies sich die Jagd durch ihre Truppenstärke als unbesiegbar. Da keine der beiden Seiten die andere bezwingen konnte, schlug Geralt stattdessen einen Austausch – sich selbst für Yennefer – vor. Eredin willigte sofort ein. Um Ciri hervorzulocken hielt er Geralt daraufhin stets an seiner Seite. Als Ciri aber tatsächlich angriff um Geralt vor der Jagd zu retten, gelang es ihr mit Geralt zu entkommen und ihn in Kaer Morhen bei seiner Hexer-Familie unterzubringen, bevor sie wieder die Dimension verließ.

Jagd auf Ciri

Suche nach Ciri

In den folgenden Jahren erscheint Eredin nicht länger in physischer Form in der ehemaligen Heimatwelt der Aen Elle, sondern nutzt seine Geisterform, um diese Welt heimzusuchen. Es gelingt ihn in dieser Form mehrmals, Geralt zu erscheinen, der mittlerweile die Jagd auf die Salamandra eröffnet hat. Eredin versucht in seinen Auftritten, Seelen für die Jagd zu rauben; so umschwärmt er und seine Jagd einen alten Druidenring bei Trübwasser, um die Seelen der herumliegenden Hügelgräber zu stehlen und der Jagd einzuverleiben. Geralt kann die Krieger der Wilden Jagd jedoch vertreiben und die Seelen so befreien. Auch als Eredin die Seele von Jacques de Aldersberg stehlen will, verhindert Geralt dies, indem er sich einen Kampf mit Eredins geisterhafter Projektion liefert.

WildeJagdErscheint

Die Wilde Jagd beginnt die Suche nach Ciri

Im Jahr 1272 kehrt Ciri, die durch Avallac'hs Hilfe ihre Fähigkeiten nun wesentlich besser unter Kontrolle hat, in ihre Heimatwelt zurück. Sie erscheint in Skellige in einem Wald auf der Insel Ard Skellig, doch ihr Dimensionssprung wird von den Navigatoren der Wilden Jagd gespürt. Schon bald erscheinen Krieger der Wilden Jagd in ihrer fleischlichen Form im Wald, so dass Ciri und Avallac'h die Flucht ergreifen. Die beiden können den Kriegern der Jagd entkommen und durch unterschiedliche Portale fliehen, doch Eredin kann Avallac'h kurz vor dessen Flucht mit einem harten Fluch treffen. Dieser zeigt zwar vorerst keine Wirkung, hat jedoch zur Folge, dass der stolze Avallac'h langsam zu einer entstellten, verkrüppelten und hässlichen Kreatur mutiert, deren Verstand stark eingeschränkt ist. Da Ciri die Welt nicht verlassen, sondern lediglich ihren Standort gewechselt hat, wird Imlerith entsandt, um ihr in den Buckelsumpf zu folgen, wo er mit den Muhmen Kontakt aufnimmt. Diese können Ciri zwar fangen, doch sie entkommt den Hexen unmittelbar bevor Imlerith im Sumpf erscheint.

Ciri teleportiert sich schließlich in einer Notsituation erneut nach Skellige – diesmal auf die Insel Hindarsfjall – wo sie im Dorf Lofoten unterkommt. Dort kann sie kurzzeitig entspannen, doch noch am selben Tag erscheint die Wilde Jagd in Lofoten und massakriert die Bevölkerung des Dorfs. Mithilfe eines Dorfbewohners, Skjall, kann Ciri auf einem Pferd entkommen, doch mehrere Krieger der Jagd reiten ihr hinterher. Am Strand von Hindarsfjall erwartet Avallac'h, der grade noch seine elfische Form bewahren kann, Ciri und flieht mit ihr auf die hohe See hinaus. Skjall wird am Strand von der Wilden Jagd mit einem Schwertschlag niedergestreckt, überlebt aber. Damit die Jagd Ciri nicht finden kann, versteckt Avallac'h sie auf der magischen Nebelinsel, doch als er an den Strand von Hindarsfjall zurückkehrt, entfessel Eredins Fluch sich vollständig und Avallac'h mutiert, so dass er fortan nicht länger in der Lage ist, Ciri zu helfen.

WildeJagdVerfolgtCiri

Die Wilde Jagd verfolgt Ciri in Lofoten

Ohne Spuren, die auf Ciris Standort hinweisen, muss die Jagd sich auf herkömmliche Art und Weise Wissen verschaffen. Nachdem Eredin von einem nilfgaardischen Spion namens Hendrick erfährt, der in Heidfelde in Velen lebt, erscheint die Jagd in Heidfelde. Alle Bewohner werden entweder versklavt oder abgeschlachtet; nur einer kann sich retten und überleben. Dann stürmen Eredin und einige seiner Krieger Hendricks Wohnung und foltern den Spion auf grausame Weise, doch Hendrick verrät ihnen nichts, was er über Ciri in Erfahrung gebracht hat. Letztendlich tötet die Wilde Jagd Hendrick und zieht davon, um eigenständig nach Ciri zu suchen. Eredin, Caranthir und Nithral erreichen dabei eine Elfenruine in Velen, in der Avallac'h zeitweilen ein Lager aufgeschlagen hatte. Sie finden dort aber keinerlei Informationen und als Nithral in der Höhle stationiert wird und zurückbleibt, wird er kurz darauf von dem Hexer Geralt getötet, der ebenfalls nach Ciri sucht.

Schlacht von Kaer Morhen

Schließlich erfährt die Wilde Jagd von Ciris Aufenthaltsort und reist daher mit ihrem Kriegsschiff, der Naglfar, dorthin. Allerdings hat Geralt Ciri bereits gefunden und nach Kaer Morhen gebracht, wo er Verbündete versammelt hat um sich in der alten Festung dem drohenden Angriff der Wilden Jagd zu stellen. Sie treffen ihre Vorbereitungen und umschließen die Festung auch mit einem magischen Schild, damit die Navigatoren der Jagd nicht ihre Eismagie verwenden können, um ihre Feinde einzufrieren. Die Barriere verhindert auch, dass die Wilde Jagd sich direkt in die Festung teleportiert, so dass die Krieger stattdessen in kleineren Gruppen in den Wäldern vor der Festung erscheinen. Dort werden sie bereits von den Hexern attackiert und außerdem von den Zauberinnen von den Zinnen der Festung bombardiert.

WJKaerMorhen

Krieger der Wilden Jagd in Kaer Morhen

Schließlich zwingt die Übermacht der Krieger die Hexer jedoch dazu, sich ins Innere der Festung zurückzuziehen, wo Imlerith mit seinen Truppen das Tor durchbrechen kann, so dass die Verteidiger sich in den Innenhof zurückziehen müssen. Zeitgleich gelingt es Caranthir trotz Yennefers Barriere, sich in die Festung zu teleportieren. Er wird von dem Hexer Eskel erwartet und in einen Kampf verwickelt, kann diesen jedoch besiegen. Bevor er Eskel töten kann, wird sich Ciri in den Kampf mit dem mächtigen Navigator; Caranthir zieht sich zurück, als ein Horn der Wilden Jagd ertönt. Als Yennefer kurz darauf vor Schwäche und Anstrengung zusammenbricht, löst sich die Barriere um Kaer Morhen herum auf, so dass Caranthir seine Eismagie nutzt und sie für den Angriff auf das Haupttor fokussiert. Er kann das Tor aufbrechen und alle dahinterstehenden Verteidiger einfrieren, so dass die Wilde Jagd mit Leichtigkeit in den inneren Hof schwärmen kann.

Lediglich Ciri und der ältere Hexer Vesemir sind nicht eingefroren, werden aber bei ihrem Fluchtversuch von den Kriegern der Jagd umzingelt und von Imlerith angegriffen. Als Vesemir von Imlerith bezwungen wird, zwingt Eredin Ciri sich zu ergeben, um ihren Lehrmeister zu retten. Da er genau dies verhindern will, attackiert Vesemir Imlerith ein zweites Mal und wird sofort von diesem getötet. Als sie dies mitansieht, entfesselt sich Ciris Trauer und Wut in einem mächtigen Schrei, der den Kriegern der Jagd unfassbare Schmerzen bereitet und mehrere der Krieger tot zusammenbrechen lässt. Bevor auch Eredin, Caranthir und Imlerith dem Schrei zum Opfer fallen können, öffnet Caranthir ein Portal in die Welt der Aen Elle, durch das die geschwächten Generäle der Jagd zurück in ihre Heimat fliehen. Ciri müssen sie dabei aber zurücklassen.

Finales Gefecht vor Undvik

WildeJagdEiskampf

Krieger der Wilden Jagd auf Undvik

Da sie wissen, dass die Jagd niemals aufhören wird, Ciri zu jagen, beschließen Geralt, Ciri und ihre Verbündeten, in die Offensive zu gehen. Nachdem sie Imlerith auf dem Kahlen Berg in Velen aufgespürt und ihn dort ermordet haben, reist Geralt mit Hilfe von Avallac'h nach Tir ná Lia, wo sie Ge'els die Wahrheit über den Tod von König Auberon offenbaren und so dafür sorgt, dass Ge'els verspricht, dass die Aen Elle Eredin keine Unterstützung oder Verstärkung mehr liefern werden, nachdem Geralt und seine Truppen ihn in die Welt Ciris gelockt haben. Nach diesen Vorkehrungen legen die Verbündeten eine Falle vor der Küste der Skellige-Insel Undvik.

Mithilfe eines uralten Elfen-Artefakts, dem Sonnenstein, rufen sie die Naglfar herbei und tatsächlich erscheint die gesamte Wilde Jagd an Bord ihres Flaggschiffs. Zwar wirken die mit Ciri verbündeten Zauberinnen der Loge einen Zauber, der verhindert dass die Jagd zurück in ihre Welt flieht, und Nilfgaards Flotte versperrt ihnen den Rückzug auf die offene See, doch Caranthir ist vorbereitet und entfesselt ein weiteres Mal seine mächtige Eismagie, mit der er einen Großteil der feindlichen Flotte einfriert. Allerdings wird er schon kurz darauf von Ciri konfrontiert und attackiert. Ciri kann im Kampf Caranthirs Stab zerbrechen, so dass sein kontinuierlicher Eisstrom, der die Umgebung einfriert, schlagartig abbricht. Dies sorgt dafür, dass die gefrorenen Feinde sich befreien können und Caranthir im Gefecht mit Geralt getötet wird.

EredinVerwundetJKampf

Eredin bekämpft Geralt

Krieger der Skellige-Inseln attackieren nun die Naglfar, wo sie verheerende Verluste durch die Jagd erfahren; so tötet Eredin Crach an Craite, den Jarl von Ard Skellig im direkten Duell. Allerdings erweisen die Feinde sich als zahlen- und kräftemäßig in der Überzahl, so dass die Krieger der Wilden Jagd nach und nach abgeschlachtet werden. An Bord der Naglfar wird Eredin schließlich selbst von Geralt konfrontiert und in einen Kampf verwickelt, in dessen Verlauf der Hexer den König der Wilden Jagd erschlagen kann. Mit dem Tod Eredins und der Vernichtung der Wilden Jagd in dem folgenden Gefecht ist die Gefahr für Ciri endlich gebannt und die Geisterreiter sind Geschichte.

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