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Sir Willliam Johnson ist ein Schurke aus dem 2012 erschienenen Videospiel Assassin's Creed III. Zu Beginn des Spiels ist er ein unterstützender Charakter, kehrt aber schließlich als Hauptantagonist von Sequenz 6 zurück.

Johnson ist einer der Templer, die unter Haytham Kenway den Templer-Orden in den Amerikanischen Kolonien aufbauen. Nachdem ihr ursprüglicher Versuch, einen Vorläufertempel zu finden, gescheitert ist, beginnt Johnson die umliegenden Ländereien durch Geld aufzukaufen, dass er durch Teeschmuggel verdient. Als die Ländereien der Kanien'kehá:ka dadurch in Gefahr geraten, macht sich der Assassine Connor, selbst ein Mitglied des Stamms, auf um Johnson aufzuhalten. Es gelingt Connor schließlich, Johnson zu töten.

Biographie

Vergangenheit

Johnson wurde in Irland geboren, zog aber im Jahr 1738 in die Amerikanischen Kolonien und lebte dort bei seinem Onkel Peter Warren. Dort zog er später aus und erwarb sich ein Stück Land, wo er eine kleine Siedlung errichtete. Diese Siedlung, genannt Mount Johnson, lag an einer Handelsroute und somit wurde Johnson sehr schnell ziemlich reich und ein einflussreicher Mann in den Kolonien. 1743 erwarb er noch mehr Land, welches er Fort Johnson nannte, und entwickelte Kontakte zu dem Indianderstamm der Kanien'kehá:ka. Er begann, ihre Sprache zu lernen und sich mit ihrer Kultur und ihren Bräuchen bekannt zu machen.

An einem unbekannten Punkt vor dem Jahr 1748 trat Johnson dem Templer-Orden bei und vier Jahre später wurde ihm Thomas Hickey als Begleiter und Assistent zur Seite gestellt.

Befreiung der Sklaven

Schließlich wird Johnson von Charles Lee kontaktiert, der ihn zu einem Treffen mit dem Templer Haytham Kenway in Boston einlädt. Tatsächlich willigt Johnson ein und trifft sich mit Haytham in der Green Dragon-Taverne. Während die beiden sich unterhalten zieht sich Lee respektvoll zurück und Johnson merkt an, dass Lee ein guter Mann ist - wenn auch etwas ernst. Er befragt Haytham dann nach dessen Plan für eine Expedition und Haytham offenbart Johnson, dass sich ein Tempel der Vorläufer in der Region befinden soll. Diesen zu finden ist der Zweck der Expedition, wobei ihnen Johnsons Wissen um Land und Leute behilflich sein könnte. Johnson verrät aber, dass ihm seine Forschungspapiere gestohlen wurden und dass er seinen Bekannten, Thomas Hickey, geschickt hat um sich zu erkundigen.

JohnsonTrifftHaytham

Johnson trifft Haytham

Nachdem Haytham, Lee und Hickey mit Johnsons Dokumenten zurückkehren, bedankt dieser sich und fragt Haytham, was dieser benötigt. Nachdem Lee wieder gegangen ist, zeigt Haytham ein Amulett und fragt ihn, ob er dieses auf einen Ort in der Region eingrenzen kann. Johnsonn schließt, dass die Inschriften die Zeichen eines Indianerstamms sind und beschließt, seine Forschungsnotizen zu konsultieren. Gleichzeitig befiehlt er Hickey, sich ein Zimmer im Green Dragon zu mieten, da sie dort wohl eine Zeit bleiben werden. Johnson erkennt aber schnell, dass seine Dokumente nicht ausreichend sind um den Ort zu finden. Haytham fragt, ob Johnsons Kontakte in den Indianerstämmen vielleicht helfen können, aber Johnson behauptet dass sie zuerst deren Vertrauen gewinnen müssen. Hickey schaltet sich daraufhin ein und behauptet, dass einige Indianer als Sklaven gehalten werden und sich sicher erkenntlich zeigen werden, falls Haytham sie befreit.

Nachdem Haytham und Lee Benjamin Church gerettet haben, damit dieser ihnen verrät wo sich die gefangenen Indianer befinden, treffen sich die vier im Green Dragon. Johnson verrät Church ihre Pläne. Da sie die Indianer befreien müssen, müssen sie das Fort von Silas Thatcher betreten, der sie gefangenhält. Bisher bietet sich dazu aber noch keine Gelegenheit, woraufhin Haytham beschließt zuvor ihren letzten Rekruten, John Pitcairn, zu kontaktieren. Nachdem alle Rekruten versammelt sind, setzen sie sich im Green Dragon zusammen, wo Haytham ihnen offenbart dass er die Lösung für ihr Problem gefunden hat und sich bei Odysseus hat inspirieren lassen. Haytham verrät dass sie Silas' Fort als Soldaten verkleidet betreten werden, nur um dann von innen heraus zuzuschlagen. Genau so wird es auch gemacht, und die Gruppe verkleidet sich als britische Soldaten und übernehmen einen von Silas' Sklaventransportern. Johhnson, Hickey, Church und Pitcairn errichten eine Barrikade indem sie einen Karren umstoßen und Haytham und Charles attackieren den Transport von den Dächern aus. Als es zum Kampf kommt schalten sich auch die anderen vier ein und sie können die Soldaten überwältigen und den Transporter stehlen.

Während Haytham sich auf den Kutschbock schwingt und Charles, Pitcairn und Church vor dem Konvoi herlaufen, halten sich Thomas und Johnson im Hintergrund und schalten leise alle Gegner aus, die sich auf dem Weg des Konvois befinden. Schließlich kommt die Gruppe am Southgate-Fort an, wo sie auch eingelassen werden. Im Fort teilt sich die Gruppe auf um die Sklaven zu befreien und Silas zu lokalisieren. Der Plan geht auf und die Gruppe kann die Sklaven erfolgreich befreien und Silas töten. Um sich weiteres Vertrauen bei den Indianern zu erwerben verbündet sich Haytham schließlich mit der Indianerin Ziio und beschließt, General Braddock selbst zu töten. Fünf Monate später ist der Moment gekommen und Ziio kontaktiert Haytham, der gerade mit seinen Verbündeten trinkt. Als Ziio verrät, dass sie ihre Verbündeten um sich geschart hat, ziehen Haytham und seine Kameraden los, um diese in den Wäldern zu treffen. Während sie reiten, beschwert sich Church über die Hitze und Pitcairn stimmt zu. Johnson behauptet, dass die Mücken viel schlimmer sind und fragt Haytham, wo Lee steckt. Haytham verrät dass er Lee zu Braddock zurückgeschickt hat, damit er einen Mann in Braddocks Camp hat. Schließlich gelingt es der Gruppe, Braddock zu töten, und Ziio führt Haytham zu der gesuchten Höhle der Vorläufer.

HaythamsTrupp

Johnson mit seinen Verbündeten

Nachdem Haytham zu seinen Truppen zurückgekehrt ist, trifft er sich mit Lee im Green Dragon. Diesem verrät er, dass die Höhle nicht der richtige Ort war, und Lee verrät dass die anderen auf ihn warten. Die Gemeinschaft setzt sich zusammen und Haytham verrät ihnen, dass sie ihr Ziel noch nicht erreicht haben. Haytham will nun den Templer-Orden in Amerika ausbreiten um eine permanente Basis zu errichten. Zudem schlägt er vor, dass Charles zu einem Mitglied des Templer-Ordens ernannt werden soll, da er sich seit dem Beginn unermüdlich für ihr Projekt eingesetzt hat. Niemand ist dagegen und daher stellen sich alle auf. Haytham schwört Charles in den Templer-Orden ein und heißt ihn dann als Bruder willkommen.

Ankauf von Ländereien

Vier Jahre später wollen sich die Templer aus Amerika - Haytham und Pitcairn ausgenommen - das Dorf der Kanien'kehá:ka, Ziios Stamm, finden um dort ihre weitere Suche nach dem Vorläufer-Tempel zu planen. Sie können das Dorf aber nicht finden.

JohnsonWaffe

Johnson verspottet den jungen Connor

Während sie suchen, findet Johnson einen Jungen aus dem Stamm und packt ihm. Ihm ist nicht klar, dass dieses Kind Ratonhnhaké:ton - das Kind von Haytham und Ziio - ist. Johnson stößt den Jungen zu Boden und Church richtet sofort sein Gewehr auf ihn. Panisch versucht Ratonhnhaké:ton davonzurennen, wird aber von Lee zu Fall gebracht. Amüsiert beobachtet die Gruppe wie Lee Ratonhnhaké:ton verhört und Ratonhnhaké:ton nach Lees Namen fragt, damit er später Rache nehmen kann. Nachdem Johnson Ratonhnhaké:ton bewusstlos geschlagen hat, sucht die Gruppe weiter aber kann das Indianerdorf nicht finden, woraufhin sie mit leeren Händen abziehen. Kurz darauf wird das Dorf aber von George Washingtons Soldaten niedergebrannt und Ratonhnhaké:ton, der zu spät zurückkehrt um seine Mutter zu retten, geht davon aus, dass Lee und seine Männer das Dorf zerstört haben.

Einige Jahre später beginnt Johnson, Ländereien zu erwerben, da die Templer immer noch nach dem Tempel der Vorläufer suchen. Um seine Land-Käufe zu finanzieren, schmuggelt Johnson im großen Stil Tee, den er zu enormen Preisen verkauft. Schließlich will Johnson im Jahr 1773 auch das Territorium der Kanien'kehá:ka erwerben und obwohl diese dem Verkauf ablehnen, wird dies von der Kolonialregierung abgelehnt. Während Johnson in Boston den Kauf vorbereitet, bitten die Kanien'kehá:ka Ratonhnhaké:ton - nun bekannt als Connor, der zu einem jungen Mann herangewachsen ist und zum Assassinen ausgebildet wurde - um Hilfe. Dieser reist sofort nach Boston um Johnson zu töten, sowohl um sein Dorf zu retten als auch um den Templern durch den Tod Johnsons einen schweren Schlag zu versetzen.

Um Johnson Einhalt zu gebieten, jagt Connor einige von Johnsons Schmugglern und hält sie von ihrem Handel ab. Zudem begibt er sich schließlich zu den Docks und beginnt dort mit einigen Aufständlern, Tee von den Schiffen in den Ozean zu werfen und somit sowohl gegen die englische Herrschaft zu protestieren, als auch um Johnsons Geschäfte zu sabotieren. Diese Protestaktion wird später als die Boston Tea Party bekannt. Während des Aufruhrs am Hafen tauchen auch Johnson, Pitcairn und Lee dort auf und müssen mitansehen, wie Johnsons Tee versenkt wird und sich die Widerständler ein Gefecht mit den britischen Soldaten liefern. Als Connor die Templer in der Ferne sieht, wirft er demonstrativ die letzte Kiste Tee in das Hafenbecken. Da Johnsons Geschäft somit beendet ist, klopft Lee Johnson mitfühlend auf die Schulter.

JohnsonVerhandelt

Johnson verhandelt mit den Ältesten

Da er Johnson nun für keine Gefahr mehr hält, versucht Connor erst gar nicht, ihn zu töten. Dies erweist sich aber als Fehler, da Johnson sechs Monate später im Dorf der Kanien'kehá:ka auftaucht und genug Geld vorweist, um das Dorf zu kaufen. Als Connor davon erfährt, macht er sich sofort auf um Johnson zu stoppen. Zeitgleich trifft sich Johnson mit den Ältesten der Kanien'kehá:ka in Johnson Hall, welche schwer bewacht ist. Trotz Johnsons Geld sind die Kanien'kehá:ka nicht willig, ihr Dorf zu verkaufen, und trotz Johnsons Versicherungen, dass er sie beschützen wird, weigern sie sich den Vertrag zu unterzeichnen.

Einer der Häuptlinge wirft Johson vor, bereits einmal eine solche Abmachung mit einem Indianerstamm getroffen zu haben, nur um später die Grenzen zu verschieben und Siedlungen zu errichten. Der Älteste fordert Johnson auf, die Ländereien zu verlassen, und Johnson erwidert dass er ihnen Frieden angeboten hat. Nun wird er es mit Gewalt versuchen, und auf Johnsons Zeichen richten die Soldaten ihre Gewehre auf die Indianer. Allerdings hat Connor das Gespräch vom Dach von Johnson Hall aus beobachtet und springt von dort auf Johnson hinab und ersticht ihn. Während Johnson stirbt, fragt er fassungslos was Connor nur getan hat. Er behauptet nach wie vor, dass er die Ländereien kaufen wollte um die Indianerstämme zu beschützen und dass sich die Kolonisten sich irgendwann gegen die Indianer wenden werden und es zu Blutvergießen kommen wird. Johnson behauptet dass er dies hätte verhindern können und stirbt schließlich an seinen Wunden.

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