Zeldris, das Gebot der Frömmigkeit, ist ein Schurke und zentraler Charakter aus der Manga-Reihe The Seven Deadly Sins und der gleichnamigen Anime-Adaption.

Er ist der jüngere Bruder von Meliodas und Estarossa und der Anführer, so wie das stärkste Mitglied der Zehn Gebote, der Eliteeinheit des Dämonenkönigs, in der er als Gebot der Frömmigkeit fungiert. Nachdem die Gebote nach 3.000 Jahren aus ihrer Verbannung zurückkehren konnten, will Zeldris das Ziel der Dämonen fortführen und die Königreiche von Britannia erobern und beherrschen. Zudem will er Rache an seinem älteren Bruder Meliodas, der sich den Dämonen entgegengestellt hat und maßgeblich zu ihrer Gefangennahme beigetragen hat.

Biographie

Vergangenheit

Zeldris ist der jüngste Sohn des Dämonenkönigs und der jüngere Bruder von Estarossa und Meliodas. Als der König eine Eliteeinheit, die Zehn Gebote, zusammenstellte, wurde Meliodas ihr Anführer. Im Verlauf des Heiligen Kriegs zwischen den Dämonen und den anderen Völkern verriet Meliodas die Gruppe jedoch und schloss sich den anderen Völkern an. Während des Kriegsverlaufs gelang es einem ehemaligen Mitglied der Zehn Gebote, Gowther, aus dem Gefängnis des Dämonenreichs zu entkommen und in die Außenwelt zu fliehen.

Zeldris nahm sofort seine Spur auf und verfolgte ihn durch das Portal in die Außenwelt. Dort traf er auf Melascula, die von Gowther manipuliert wurde um das Portal zu öffnen, und die beiden setzten Gowther nach. Sie fanden ihn in Begleitung seiner Gowther-Marionette sowie dem Riesenkönig Drole im Wald der Feen nahe des Stigma-Hauptquartiers vor. Zeldris verkündete kalt, dass man Gowthers Flucht als Rebellion ansehen würde, falls dieser sich nicht ergeben würde, doch Gowther entschied sich für den Kampf. Allerdings konnten die beiden Gowthers die Flucht ergreifen, da Drole den Kampf mit Zeldris aufnahm und ihnen die Flucht ermöglichte.

Es gelang Zeldris im Verlauf des Kampfes jedoch, das Stigma-Hauptquartier zu zerstören, Droles Kraft zu versiegeln und ihn niederzuschlagen. Er stellte Drole daraufhin vor die Wahl, seinen Tod in Kauf zu nehmen oder stattdessen den Zehn Geboten beizutreten. Drole entschied sich für letzteres und wurde gemeinsam mit dem Feenkönig Gloxinia, der sich ebenfalls von seinem Volk losgesagt hatte, zu einem Mitglied der Zehn Gebote. Zeitgleich ersetzte Zeldris, der bisher der Scharfrichter des Dämonenreichs gewesen war, Calmadios als Mitglied der Zehn Gebote und wurde das neue Gebet der Frömmigkeit.

Als Mitglied der Zehn Gebote wurde ihm – wie allen anderen Mitgliedern – ein starker Fluch auferlegt, welcher als Gebot bezeichnet wurde. Zeldris erhielt das Gebot der Frömmigkeit, welches bedeutet dass jeder, der sich von ihm abwendet und ihn so hintergeht, zur bedingungslosen Loyalität gegenüber Zeldris gezwungen wird. Kurz darauf wurden sämtliche Dämonen im Zuge des Heiligen Krieges durch das Siegel der Göttinnen gebannt. Lediglich das Gebot Fraudrin konnte diesem Bann entgehen und arbeitete fortan daran, die Dämonen zurückzubringen. 3.000 Jahre später kann Fraudrin das Siegel kurzzeitig brechen und es den Zehn Geboten somit ermöglichen, nach Britannia zurückzukehren.

Rückkehr der Zehn Gebote

Zeldris und die Gebote kehren zurück

Als er von Fraudrin hört, dass diesem die Planung der Wiederbringung der Gebote durch die Seven Deadly Sins in den letzten Jahren erschwert wurde, weiß Zeldris dass Fraudrin von Meliodas spricht. Als Derieri kurz darauf behauptet, ziemlich müde zu sein und am liebsten schlafen zu wollen, stimmt Zeldris ihr zu, dass sie ihre Kräfte regenerieren sollten, bevor sie handeln, da das Siegel der Göttinnen ihre Kräfte völlig erschöpft hat. Er schlägt vor, sich auf den Weg zum Edinburgh Hill zu machen und gemeinsam fliegen die Gebote in ihren Schattenformen los.

In Edinburgh angekommen, finden die Sins eine merkwürdige Ansicht vor - eine völlig zerfallene Burg, aus der eine Art magischer Baum wächst. Zudem ist im Zentrum der Burg ein riesiges, tiefes Loch. Zeldris behauptet, dass kein Zweifel daran besteht, dass Meliodas für dieses Ereignis verantwortlich ist und fragt sich, was Meliodas hier nur getan hat. Melascula rät ihm, das Ganze auf sich beruhen zu lassen, da sie immerhin gekommen sind um zu entspannen und Spaß zu haben. Zeldris fragt Estarossa, was er von dem Ganzen hält, aber Estarossa hat es sich bereits gemütlich gemacht und reagiert nicht.

Zeldris und Melascula warnen Galand

Da er sich langweilt, will Galand alleine losziehen und behauptet hochmütig, dass die Menschen ihn wohl kaum schlagen werden. Bevor er aufbrechen kann, teleportiert sich Zeldris vor ihn und erinnert ihn daran, dass es diese Art von Arroganz war, die dafür gesorgt hat, dass die Zehn Gebote damals versiegelt wurden. Als Gloxinia ihn fragt, wo er denn jetzt hingehen will und ihm verrät, dass er im Nordwesen eine mächtige Kraftquelle gespürt hat, springt Galand mit gewaltigen Hüpfern in diese Richtung.

Als Meliodas Hunderte Meilen weit entfernt seine vollen Fähigkeiten zurückerlangt, kann Zeldris dies spüren. Sekunden später wird Meliodas zu den Zehn Geboten teleportiert. Nachdem er Galand im Kampf brutal besiegt hat, spricht er die anderen Gebote an und behauptet amüsiert, dass er nur gekommen ist um etwas zu plaudern. Zeldris entgegnet, dass es nichts zu besprechen gibt - ausgenommen ihren Hass gegenüber Meliodas und ihrem Durst nach Rache. Meliodas schwört Zeldris, dass er und die Seven Deadly Sins die Gebote auslöschen werden, wenn sie auf ihren Kurs der Zerstörung berharren. Sowohl Zeldris als auch Fraudrin stürzen sich auf Meliodas, der aber von Merlin zurückteleportiert wird, bevor sie ihn erreichen können. Nachdem Meliodas wieder verschwunden ist, herrscht Galand Melascula an, dass sie Meliodas sofort ausfindig machen muss bevor er ihnen zum Problem werden kann.

Zeldris sieht Meliodas wieder

Melascula fragt jedoch, ob Galand wirklich wieder gegen ihn kämpfen und verlieren will. Zeldris stimmt Melascula zu und rät Galand, sich erst einmal zu beruhigen. Er erinnert die Gebote daran, dass es ihr Ziel ist, Britannia zu erobern. Zu diesem Zweck will er, dass die Gebote sich in kleinere Gruppen aufteilen und alles daran setzen, ihre magische Energie zurückzuerlangen. Damit erfüllt er unbewusst Meliodas' Wunsch, der ihn zuvor extra provoziert hat damit Zeldris die Gebote aufteilt, da sie in kleineren Gruppen einfacher zu besiegen sind. Fraudrin fragt, ob Zeldris Meliodas etwa den Krieg erklären will aber Zeldris erwidert, dass es kein Krieg sondern Meliodas' Vernichtung sein wird.

Nachdem die Gebote aufgebrochen sind und nur Zeldris und Estarossa zurückbleiben, fragt Zeldris ihn was sie nun tun sollen. Estarossa antwortet, dass dies das erste Mal seit 3.000 Jahren ist, dass sie aus ihrer Verbannung frei sind und er daher die frische Luft etwas genießen will. Zeldris antwortet, dass dies in Ordnung ist da er sowieso etwas erledigen muss. Während Estarossa zurückbleibt, greift Zeldris das Reich Camelot an, besiegt im Alleingang die gesamte dortige Armee und erobert Camelot. Als Gloxinia und Drole in Vaizel von Meliodas bekämpft und fast besiegt werden, versammeln sich die restlichen Gebote und teleportieren sich gemeinsam nach Vaizel, wo sie Meliodas konfrontieren. Zeldris erscheint direkt vor Meliodas und funkelt ihn hasserfüllt an. Sofort will Meliodas ihn mit seinem Schwert töten, aber Zeldris hackt ihm den Arm ab.

Zeldris konfrontiert Meliodas

Meliodas zögert jedoch nicht und tritt Zeldris von sich, während er seinen Arm mit seinen Dämonenkräften wieder anfügen will. Allerdings landet Zeldris auf dem Arm und drückt ihn auf den Boden. Er gibt Grayroad den Befehl, den bindenden Zauber "Grollketten" zu wirken, wodurch Meliodas' durch Magie an die Arena gebunden wird. Meliodas tritt Zeldris von sich und will die Flucht ergreifen, kann den Ort aber nicht verlassen da Grayroads Grollkette ihn immer wieder in das Zentrum der Arena zurückbringt. Auch die anderen Gebote attackieren Meliodas nun, der ihren vereinten Kräften nicht standhalten kann. Als Meliodas am Ende seiner Kräfte ist, wird er schließlich von Estarossa getötet, der den Sins daraufhin ankündigt, dass nun nichts mehr zwischen ihnen und der Eroberung von Britannia steht.

Pläne in Camelot

Die Gebote unterwerfen nun ein Königreich nach dem anderen mit ihren Dämonenhorden. Als die Gebote schließlich das Reich Liones angreifen um sie zu unterwerfen, werden einige heilige Ritter besiegt und versuchen, zu fliehen und sich so neu zu formieren. Da sie sich dabei von Zeldris abwenden, erlangt er durch sein Gebot die Kontrolle über sie. Er ist trotzdem genervt, da die Eroberung von Liones so lange dauert. Als er erkennt, dass Estarossa und Escanor miteinander kämpfen, schwingen sich Zeldris und Fraudrin in die Luft um dies zu beobachten. Als Zeldris mitansehen muss, wie sein Bruder von einem tödlichen Sonnenangriff von Escanor getroffen wird, fliegt er verzweifelt zu ihm um ihm zu helfen, was zur Folge hat dass auch Zeldris von dem Angriff getroffen wird. Beide werden weit fortgeschleudert und stürzen fern von Liones ab.

Zeldris verachtet Elisabeth

Nachdem der wiederbelebte Meliodas und die Sins die Gebote zurückgeschlagen und Liones gerettet haben, besprechen sie ihre nächsten Schritte und kommen dabei darauf zu sprechen, dass Zeldris und Estarossa wahrscheinlich noch am Leben sind. Dies erweist sich als wahr. Zeldris hat sich nach Camelot zurückgezogen, welches mittlerweile vollständig von seinen Dämonen kontrolliert wird und dessen Bewohner einer Hirnwäsche unterzogen wurden. Da Estarossa nach seinem Kampf mit Escanor sein Bewusstsein noch immer nicht zurückerlangt hat, erschafft Zeldris eine regenerative Flüssigkeit und legt seinen Bruder darin ab. Mehrere Monate lang zeigt Estarossa keinerlei Besserung, so dass der frustrierte Zeldris gezwungen ist, tatenlos abzuwarten.

Zeldris lässt sich nun regelmäßig gefangene Menschen aus den umliegenden Dörfern nach Camelot bringen, um ihre Seelen zu verspeisen. Einer dieser Transporte wird jedoch von Meliodas und Ban attackiert und die Gefangenen werden zu Zeldris' Ärger alle befreit. Missmutig tritt Zeldris an die Grube, in der er den noch immer bewusstlosen Estarossa langsam regenerieren lässt und denkt auch über die anderen Gebote nach, von denen eine Vielzahl entweder tot oder verschollen ist. Eine kurze Zeit später spürt Zeldris, dass Camelot durch magische Fähigkeiten ausgespäht wird. Genervt schleudert er den magischen Spähzauber auf brutale Art und Wiese auf die Angreiferin zurück und verletzt dadurch Merlin, die Camelot von Liones aus ausspioniert hat. Als Elisabeth versucht, Merlin zu heilen, kann Zeldris auf magische Art und Weise auch mit ihr in Kontakt treten.

Zeldris ist sauer über die Pläne seines Vaters

Hasserfüllt verflucht er sie dafür, Meliodas so zu quälen und erklärt der ungläubigen Elisabeth, dass sie eine Göttin ist und jedes Mal, wenn sie stirbt, ohne Erinnerungen wiedergeboren wird. Verächtlich wirft Zeldris ihr vor, seinen Bruder zu verletzen und offenbart sich Elisabeth dabei als Meliodas jüngerer Bruder. Da Elisabeth sich an rein gar nichts erinnert, bringt Zeldris gewaltsam ihre Erinnerungen wieder hervor und kreischt, dass sie erkennen soll, wie furchtbar sie doch ist. Nachdem er die Erinnerungen freigesetzt hat, bricht Zeldris den telepathischen Kontakt zu Elisabeth ab. In Camelot versucht er nun, das magische Schwert Excalibur aus seinem Sockel zu ziehen, hat aber keinen Erfolg dabei. Im selben Moment öffnet sich ein dunkles Portal über Zeldris, durch das der Dämonenkönig zu seinem Sohn spricht. Er behauptet, gute Neuigkeiten zu haben und verkündet, dass Meliodas schon bald erwachen und zum König der Dämonen werden wird.

Entgeistert nimmt Zeldris zur Kenntnis, dass sein Vater verlangt dass Zeldris schon bald seinem verräterischen Bruder dient. Der Dämonenkönig duldet jedoch keine Widerrede und verrät Zeldris außerdem, dass Meliodas und die Seven Deadly Sins auf dem Weg nach Camelot sind. Da er erkannt hat, dass die Sins eine ernstzunehmende Bedrohung geworden sind, fordert der Dämonenkönig, dass Zeldris die Sins tötet und Meliodas zu ihm bringt. Nachdem der Dämonenkönig das Portal geschlossen hat, tritt Zeldris vor das Tor seiner Festung, ruft zu den verbliebenen Geboten und fordert, dass sie sich in Camelot einfinden. Allerdings erhält er keine Rückmeldung – Melascula und Grayroad sind gefangen, Fraudrin und Galand tot und Derieri, Monspiet, Drole und Gloxinia haben sich nach der Niederlage in Liones von den Geboten losgesagt. Die letzen beiden antworten Zeldris schließlich doch und verkünden, dass sie ihre damalige Entscheidung, sich den Geboten angeschlossen zu haben, mittlerweile bereuen.

Die Gebote lassen Zeldris im Stich

Hasserfüllt schreit Zeldris, dass er es dann eben alleine machen wird und allen beweisen wird, wer es würdig ist, auf dem Thron der Dämonen zu sitzen. Im selben Moment treten zwei Ratgeber seines Vaters, Chandler und Cusack, an ihn heran und bestärken ihn in seinem Vorhaben, für das sie ihm ihre Unterstützung versprechen. Zeldris ist überrascht, dass die beiden dem Siegel der Göttinnen entkommen konnten. Cusack gibt zu, dass sie einige Schwierigkeiten hatten, da das Siegel umso stärker wirkt, desto mächtiger der Dämon ist. Nur dank Zeldris' vorherigem Ausbruch sahen sie sich in der Lage, ihr Gefängnis zu verlassen und wollen Zeldris nun unterstützen. Cusack verkündet, dass es ihr Ziel sein muss denKönig der Feen und den König der Riesen für ihren Verrat zu vernichten und auch die Seven Deadly Sins auszulöschen. Zeldris ist sehr zufrieden, dass die beiden auf seiner Seite stehen, da er durch sie das Loch schließen kann, das der Verlust der anderen geöffnet hat.

Als er den beiden offenbart, dass der Dämonenkönig will, dass sie Meliodas zurückholen und zu ihm bringen, ist Chandler völlig aus dem Häuschen und rast davon, um sich darum zu kümmern. Zeldris und Chandler bleiben zurück und beide sind sich einig, dass sie mit dem Gedanken, Meliodas zurückzuholen, nicht zufrieden sind. Das Gespräch wird aber unterbrochen, als Estarossa telepathisch Kontakt mit Zeldris aufnimmt und offenbart, dass er wieder bei Bewusstsein ist. Zeldris rät Estarossa, sich noch weiter auszuruhen bis er geheilt ist, was Estarossa auch zu tun gedenkt.Einige Tage später kehrt Chandler zurück und ist in Begleitung von sowohl Meliodas als auch Elisabeth. Mürrisch begrüßt Zeldris seinen Bruder und beglückwünscht ihn zu seiner Dreistigkeit, einfach so – und dann noch in Begleitung von Elisabeth – in sein Reich schlendert. Meliodas verkündet, gekommen zu sein um der König der Dämonen zu werden doch Zeldris faucht, dass er selbst der König der Dämonen werden will.

Zusammenarbeit der drei Brüder

Suche nach den Geboten

Zeldris entscheidet sich, mit Meliodas zu kooperieren

Im selben Moment schlendert gut gelaunt Estarossa in die Halle und fragt, ob seine Brüder ihn etwa vergessen haben. Er behauptet amüsiert, kein bisschen am Thron der Dämonen interessiert zu sein, dass er es sich aber auch nicht nehmen lassen wird, mit seinen Brüdern darum zu kämpfen, wenn es ihnen darum geht. Er beglückwünscht Meliodas zu seiner Genesung, erstarrt dann aber als er Meliodas' Begleitung als Elisabeth erkennt. Er ändert nun seine Meinung und verkündet, sich doch nicht mit seinen Brüdern um den Thron streiten zu wollen. Im Gegenzug fordert er jedoch Elisabeth ein, was Meliodas gar nicht behagt. Noch während er kühl klarstellt, dass er weder den Thron noch Elisabeth abgeben wird, stürzen sich sowohl Estarossa als auch Zeldris auf ihn.

Bevor sie ihn erreichen, werden beide aber von Meliodas' dämonischer Macht zu Boden gerissen. Nur dank Elisabeths Flehen lässt Meliodas den Energiefluss auf seine Brüder abebben, woraufhin Estarossa lauthals zu lachen beginnt und behauptet, dass dies wahrlich der Meliodas ist, den er so schätzt. Zeldris hingegen ist nicht willens, sich Meliodas zu unterwerfen. Während er sich aufrappelt, zischt er dass der einzige Grund, dass Meliodas der König der Dämonen werden will, darin liegt, dass er die Flüche aufheben will, die auf ihm und Elisabeth lasten und die beiden zu einem konstanten Leben von Trauer und Reinkarnation verdammen. Zornig stürzt er sich auf Meliodas, der sämtliche seiner Angriffe abwehrt und ihn schließlich überwältigt. Dabei raunt er Zeldris etwas ins Ohr, was Zeldris schlagartig umdenken lässt und ihn überzeugt, mit Meliodas zu kooperieren. Estarossa lacht schallend, als er davon hört und fragt flapsig, ob Meliodas Zeldris etwa erpresst.

Zeldris verhandelt mit Merlin

Ohne wirklich Alternative entscheidet sich auch Estarossa, mit seinen Brüdern zu kooperieren. Die beiden werden daraufhin von Meliodas beauftragt, alle zehn Gebote – die Fähigkeiten, nicht die Krieger – hier in Camelot zu versammeln, damit Meliodas sie in sich vereinen kann und seine Kraft der des Dämonenkönigs gleicht. Zeldris verrät, dass er die Gebote von Gloxinia, Gowther und Drole bereits zu sich geholt hat. Nachdem die Aufgaben verteilt sind, brechen Estarossa und Zeldris auf um die fehlenden Gebote zu besorgen. Zeldris zieht los um Melasculas Gebot zu holen. Melascula ist eine Gefangene der Seven Deadly Sins, so dass Zeldris den Wildschweinhut anpeilt. Er wird von Merlin erwartet, die bereits erwartet hat, dass er wegen des Gebots kommt. Merlin erklärt sich bereit, mit Zeldris zu verhandeln und beide schwingen sich in den Himmel, um ungestört miteinander zu reden.

Im Gegenzug für die Übergabe von Melasculas Gebot fordert Merlin ein, dass Zeldris ihr Elisabeth schnellstens übergibt, doch Zeldris behauptet, dass er dies nicht machen kann, da Meliodas es nicht zulassen wird. Als Merlin stattdessen den König von Camelot fordert, entgegnet Zeldris dass er keine Ahnung hat, wer der König von Camelot ist und dass er sich garantiert nicht unter den Gefangenen befindet. Schließlich kommen die beiden zu einer Übereinkunft als Zeldris verspricht, das Gebot der Frömmigkeit von den Bewohnern Camelots zu nehmen und sie vor seinen Dämonen zu bewahren. Als Merlin nun Melascula übergeben soll, schindet sie jedoch Zeit. Gerade als Zeldris angreifen will um sich das Gebot mit Gewalt zu holen, wird er plötzlich von hinten von einem mächtigen Flammenangriff des reinkarnierten Erzengels Ludociel getroffen und aus dem Himmel geschossen. Zeldris überlebt den Angriff jedoch und wirft einen ebenso starken dämonischen Angriff auf Ludociel zurück.

Rückkehr nach Camelot

Zeldris bekämpft Arthur.

Nach seinem Scheitern kehrt Zeldris nach Camelot zurück. Er berichtet, dass er kein Gebot zurückbringen konnte, verrät aber auch von der Rückkehr der Erzengel. Kurz darauf trifft der überraschte Zeldris in seinem Schloss auf Camelots vorherigen König Arthur. Als der eingeschüchterte Arthur sich vorstellt, behauptet Zeldris kühl, dass Merlin um Arthurs Sicherheit doch äußerst besorgt war und will ihn ergreifen. Arthur wird allerdings von seinem Begleiter Cat gerettet und kann dadurch bis in die Halle vordringen, in der sein magisches Schwert aufbewahrt wird. Bevor er das Schwert selbst erreicht, dringen Zeldris und Cusack in die Halle ein. Sie haben Cat bereits bezwungen, doch bevor sie Arthur schaden können, unterbricht Meliodas persönlich den Kampf. Dies ermöglicht es Arthur, das Schwert aus dem Sockel zu ziehen und entschlossen sämtliche Dämonen im Raum herauszufordern.

Als Chandler dies hört, stürzt er sich erbost auf Arthur, um ihm eine Lektion zu erteilen. Zur Überraschung aller Anwesender ist Arthur jedoch in der Lage, Chandlers Angriff auszuweichen und ihm mit seinem Schwert die Kehle aufzuschlitzen. Getroffen stürzt Chandler zu Boden und bleibt regungslos liegen. Auch Cusack wird in nur einem Augenblick von Arthur besiegt, der daraufhin durch die Wand der Festung bricht und sich auf die Zinnen zurückzieht. Erbost setzt Zeldris ihm nach, findet in Arthur zu seiner Überraschung jedoch einen mehr als ebenbürtigen Schwertkämpfer vor. Dies zwingt Zeldris, Arthur gemeinsam mit Meliodas zu attackieren, aber dennoch ist er den beiden Dämonen im Schwertkampf überlegen und kann beide mühelos verwunden. Töten kann er sie allerdings nicht und auch Chandler und Cusack sind bereits wieder auf den Beinen und kampfbereit. Arthur wird letztendlich von Merlin gerettet und fortteleportiert. Zeldris und die anderen Dämonen widmen sich nun wieder den verbliebenen Geboten und bezeugen, wie Meliodas mit Zeldris' und Grayroads Geboten verschmilzt und dabei eine schattenhafte Barriere um ganz Camelot legt.

Galerie

ZeldisSuchtDrole.png
ZeldrisDroleAngebot.png
ZeldrisEstarossaGrayroad.png
ZeldrisZurück.png
GeboteFliegen.png
ZeldrisFraudrinMelasculaSehen.png
ZeldrisFraudrin.png
ZeldrisWirdProvoziert.png
GeboteBrechenAuf.png
GeboteErscheinen.png
FraudrinZeldrisSchauen.png
ZeldrisWartetCamelot.png
ZeldrisSchwertziehen.png
ZeldrisBruderKommt.png
ZeldrisBodendruck.png
ZeldrisWillNichtBeugen.png
ZeldrisKooperiert.png
ZeldrisDreiGebote.png
ZeldrisKommtFürGebot.png
ZeldrisTrifftArthur.png
ZeldrisDämonenWarten.png

Navigation

           Bösewichte aus The Seven Deadly Sins

Dämonenclan
König der Dämonen
Zehn Gebote
Zeldris | Estarossa | Fraudrin | Melascula | Galand | Gloxinia | Drole | Grayroad | Derieri | Monspiet | (Calmadios)
Six Knights of Black
Belion | Gara | Derocchio | Dahaka | Atra | Pump
Andere
Baruja | Chandler | Cusack

Dreivölkerbündnis
Heilige Ritter
Hendrickson | Dreyfus
Gilthunder | Guila | Helbram | Dawn Roar | Freesia | Golgius | Ruin | Jude
Andere
Rou

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.